Junge Bürger mit
Herz, Hand und Verstand! Junge Bürger Forchheim
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Ideen & Ziele der Jungen Bürger

Wir dürfen einige wesentliche Ziele und Ideen der Jungen Bürger Forchheim in unserem kommunalpolitischen Engagement aufzeigen. Die Darstellung ist nicht vollständig oder abschließend, stellt jedoch einige Schwerpunkte dar:
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Abbau der Schuldenlast

Eine handlungsfähige Kommune benötigt eine solide und tragfähige Finanzgrundlage. Die heute angehäuften Schulden sind die Erblast der künftigen Generationen. Gerade im Interesse der jungen Menschen bedeutet eine zukunftsfähige und nachhaltige Finanzpolitik, dass nur das Geld ausgegeben wird, das auch zur Verfügung steht. In den letzten Jahrzehnten wurden in Forchheim erhebliche Schulden angehäuft. Deren Rückbau ist eines unserer zentralen Forderungen. Dies bedeutet, gerade auch im Bereich großer und teurer Investitionsvorhaben eine entsprechende Verzichtshaltung zu fordern.
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Bezahlbarer Wohnraum für junge Familien und Mieter

Forchheim ist den letzten Jahren ein zunehmend florierender Wirtschaftsstandort geworden. Dies ist grundsätzlich erfreulich; denn dadurch wurden viele Arbeitsplätze und Infrastruktureinrichtungen geschaffen. Damit ist auch die Nachfrage nach Wohnraumangeboten gestiegen. Allerdings ist die räumliche Ausdehnbarkeit der Stadt Forchheim an ihren Rändern begrenzt. Konsequenz: Grundstückspreise und Mieten steigen derzeit stetig. Dem muss durch Ausweisung entsprechender Wohnbaugebiete, verstärkter Nutzung des in Forchheim etablierten „Baulandmodells“ entgegengewirkt werden. Bei der Vergabe von Bauflächen ist auf Modelle und Planentwicklungen mit den Bauträgern hinzuwirken, die eine erschwingbare Verkaufs-Endsituation mitberücksichtigt. Im Rahmen der Nachverdichtung müssen private Grundstücksbesitzer angegangen und einbezogen werden. Parallel ist auch der soziale Wohnungsbau voranzutreiben.
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Schul-, Kindergarten- und Kinderkrippeneinrichtungen

Kinder sind unsere Zukunft. Der zeitgemäße und moderne Ausbau von Kindergärten, Kinderkrippen und Schulen ist uns daher ein zentrales Anliegen. Etliche Neubauten konnten in diesem Bereich die Situation deutlich verbessern. Einige Projekte stehen jedoch noch an (Adalbert-Stifter-Schule, Grundschule Kersbach, Grundschule Buckenhofen, Gerhardinger Kindergarten). Wir setzen uns ein für den Ausbau ausreichender Krippenplätze in Forchheim sowie eine vernünftige Nutzungsmöglichkeit und Gestaltung der öffentlichen Spielplätze.
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S-Bahnhalt Forchheim-Nord

Wir erachten es für außerordentlich wichtig, das Forchheimer Streckennetz um den seit langem diskutierten S-Bahn-Halt Forchheim-Nord zu erweitern. Dadurch wird zum einen das Forchheimer Schulzentrum im Forchheimer Norden erschlossen, zum anderen erfährt der gesamte Stadtteil auf diese Weise eine deutliche infrastrukturelle Verbesserung. Die Zahlen geben nach unserem Dafürhalten einen entsprechenden - auch durch den Bund geförderten - Bau her. Nicht zuletzt böte dies auch eine Chance für die Schaffung eines weiteren Pendler-Anbindungspunktes im Forchheimer Norden.
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Lärmschutz der Autobahn

Der bestehende Lärmschutz an der Stadtautobahn Forchheim ist nicht mehr ausreichend. Bereits für die derzeitige Situation sind die vorhandenen Lärmschutzwände zu gering und entsprechen nicht in der notwendigen Ausdehnung. Für neu auszuweisende Baugebiete, insbesondere in Buckenhofen, ist ein entsprechender Ausbau der Lärmschutzwände dringende Voraussetzung. Hier gilt es insbesondere auf die bundespolitischen Entscheidungsträger entsprechend einzuwirken, da dies die Kommune nur indirekt steuern und beeinflussen kann.
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Ausbau der Pendlerparkplätze

Pendlerparkplätze sind für die Forchheimer Berufspendler von zentraler Wichtigkeit. Das derzeitige Angebot ist im Umfang nicht ausreichend konzipiert. Zwar wurde der Pendlerparkplatz am Forchheimer Hauptbahnhof in den letzten Jahren qualitativ verbessert. Die Dimensionierung ist jedoch zu gering. Daneben sind die Pendlerparkplätze im Forchheimer Süden im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Kersbacher Bahnhofs auszubauen. Im Zuge eines etwaigen S-Bahnhalts Forchheim-Nord sind auch im Forchheimer Norden die Möglichkeiten des Ausbaus von Pendlerparkplätzen zu berücksichtigen.
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Sicherung des Sportangebots

Die Forchheimer Innenstadt-Sportvereine stehen in einer Umbruchsituation. Das Jahn-Gelände ist nach der Kündigung des Kulturhallenvertrags durch die Stadt in seiner Nutzung neu zu überdenken. Sollte eine Umsiedlung statt finden, muss für die Sportvereine (Jahn, ATSV, VfB, evtl. Germania, aber auch TC Forchheim) ein Modell-Konzept erarbeitet werden, das auch in Zukunft einen Sportbetrieb im Interesse der jeweiligen Vereinsmitglieder ermöglicht. Dabei sind freilich auch die Belange der Stadtteil-Sportvereine zu berücksichtigen.
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Aufrechterhaltung / Ausbau Tourismus in Forchheim

Tourismus ist ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt. Forchheim ist das „Tor zur Fränkischen Schweiz“; mit seiner historischen Bedeutung, seinen Baudenkmälern und seiner Einbettung in den Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst steht es überregionalen Tourismuszielen in Nichts nach. Notwendig ist jedoch auch eine entsprechende Vermarktung. Die „Marke Forchheim“ muss noch stärker etabliert werden. Daneben sind aber auch die infrastrukturellen Voraussetzungen zu verbessern, etwa durch Schaffung eines entsprechenden Hotelangebots in Forchheim.
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Effizienzsicherung der Stadtverwaltung & Bürgerfreundlichkeit

Eine Stadtverwaltung muss bürgerfreundlich und gleichzeitig effizient sein. Zur Verbesserung der Bürgerfreundlichkeit erachten wir die Einrichtung eines „Bürgerbüros“ als zentrale Anlaufstelle für sinnvoll und zielführend. Diese sollte im Rathausgebäude selbst sein. Der Einsatz von modernen Kommunikationsmitteln erleichtert zudem den Dialog zwischen Bürger und Stadt. Die Homepage der Stadt kann und sollte noch weiter von einem Informationstool zu einer Dienstleistungsplattform ausgebaut und entwickelt werden, auf der Bürger alternativ zum Bürgerbüro laufende Verwaltungsvorgänge erledigen können. Die Stadtverwaltung muss insbesondere auch personell so ausgestaltet sein, dass die ihr zugewiesenen Aufgaben erledigt werden können. Schlankheit ja, personelle Ausdünnung nein.
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Raum für Kulturangebote

Die Forchheimer Kulturszene, aber auch die Darbietung eines übergeordneten Kulturprogramms braucht in Forchheim im wahrsten Sinne des Wortes „Raum“. Zwar gilt festzustellen, dass sich in Forchheim in den vergangenen Jahren ein erfreulich abwechslungsreiches und auch hochwertiges Kulturangebot entwickelt hat. Derzeit stehen geeignete Räumlichkeiten jedoch nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Die Jahnhalle erscheint in der derzeitigen Gestaltung und Konzeption als ein Auslaufmodell, der Kolpingsaal ist baufällig. Ein Neubau einer Kulturhalle erscheint aufgrund der enormen Einmal- und insbesondere Folgekosten derzeit jedoch nicht realistisch. Daher sind Lösungen zu entwickeln, die vorhandenen Gebäudlichkeiten konzeptionell zu verändern. Auch eine zukunftsfähige Lösung zur Sicherung des Jungen Theaters ist zu schaffen.
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Zusammenarbeit für das Forchheimer Klinikum und die Klinik Fränkische Schweiz

Das Klinikum Forchheim steht in einer Nord-Süd-Einbettung zwischen dem großen Medizinzentrum Erlangen („medical valley“) und dem Klinikstandort Bamberg. Darin liegt ein gewisser Nachteil, aber auch eine Chance. Letztere gilt es zu nutzen. Dabei sehen wir die Zukunft in einer konzeptionellen Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fränkische Schweiz. Beide Häuser sollten im Sinne einer flächendeckenden medizinischen Versorgung erhalten bleiben. Das Medizinangebot ist jedoch aufeinander abzustimmen; auch die Fortführung unter einem gemeinsamen (rechtlichen) Dach muss intensiv überlegt werden. Durch eine organisatorische Vernetzung können zahlreiche Synergien erzielt werden. Als unerlässlich erachten wir zudem die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Erlangen als Forschungs- und Zukunftszentrum.
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Bewältigung der demographischen Entwicklung / Seniorenkonzept für Forchheim

Die demographische Entwicklung stellt unsere Gesellschaft – und dies auch in Forchheim - vor große Herausforderungen. Es gilt ein seniorengerechtes Leben in Forchheim zu ermöglichen. Etliche Schritte wurden hierzu bereits unternommen, wir begrüßen etwa die Ansiedlung des Demenzzentrums am ehemaligen Sattlertorgelände. Auf der Plattform des neu geschaffenen Seniorenbeirats sind die Interessen zu bündeln. Dieser muss nun aktiv die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung in Forchheim erfragen; im weiteren Verlauf ist – gemeinsam mit dem Landkreis – ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept zu entwickeln. Leben im Alter muss auch bei dem teilweise niedrigen Rentenniveau von den Senioren finanziell gestemmt und durch entsprechende Hilfestellungen im Alltag gemeistert werden können. Dabei sind auch private Unterstützungsformen (evtl. Genossenschaftsmodell, Tauschbörsen etc.) zu diskutieren. Institutionell und punktuell ist auch eine Lösung für das Katharinenspital Forchheim zu entwickeln.
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Umsetzung der Barrierefreiheit

Öffentliche Einrichtungen und der öffentliche Verkehrsraum müssen in einem möglichst großen Umfang barrierefrei gestaltet sein. Dies ist bei sämtlichen Baumaßnahmen zu berücksichtigen. Nach wie vor nicht zufriedenstellend in diesem Zusammenhang ist die fehlende Barrierefreiheit des Forchheimer Rathauses als zentralem öffentlichen Gebäude.
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Ansiedlung einer Fachhochschule/Universitätsaußenstelle

Eine große Chance für die Stadt Forchheim sehen wir in der Ansiedlung einer Fachhochschule (oder zumindest Nebenstelle) bzw. Universitätsaußenstelle in Forchheim. Hier bietet die bereits bestehende Medizintechnik aus unserer Sicht das größte Potenzial für eine derartige Weiterentwicklung. Durch die Realisierung eines medizinischen Innovationszentrums im Forchheimer Süden (Ausstellungsgelände) könnte ein solches Projekt institutionell gelingen.
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Wir können und wollen in diesem Rahmen nicht alle Inhalte darstellen. Weitere hier nicht näher beleuchtete Themen sehen wir etwa im Bereich Gestaltung Bahnhof, Stärkung und Förderung des Ehrenamts, Gestaltung der Städtepartnerschaften, Straßenbau, Kanalisation, Straßenbeleuchtung, Fortführung der erfolgreichen Gewerbeansiedlungspolitik, Musikschule, Gestaltung des Kellerwalds und seiner Bierkeller, Optimierung des ÖPNV - um nur einige zu nennen.

Wir hoffen, Ihnen einen Überblick verschafft zu haben; für Anregungen sind wir jederzeit offen und dankbar.

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